GEWONNEN! VERLOSUNG: 2 Freikarten für „Vorhaut“ im Ballhaus Naunynstraße!

Zwei Freikarten für „Vorhaut“ gewonnen hat: Myssi. Danke für die Einsendungen!

Und hierum ging’s:

Noch … Tage bis Weihnachten und wir haben das fehlende Geschenk! Und auch an alle, die nicht Weihnachten feiern: Wir verlosen mit Unterstützung des Ballhaus Naunynstraße 2 Freikarten für das Stück „Vorhaut“ am 30.12. 2014 um 20 Uhr.

Was ist zu tun?

Die Teilnahme funktioniert so: Ihr schickt uns bis Samstag, den 20. Dezember um 15 Uhr eine Mail an deroberrangdrehtdurch[at]gmail.com. In die Mail schreibt Ihr 1.) den Namen der Kostümbildnerin des Stücks (Weil Kostümbilder_innen auf Unruhe im Oberrang oft zu kurz kommen) und 2.) einen Nickname (bitte dabei koscher / halal bleiben). Wir verlosen mit Zettel und Hut und geben noch am selben Abend bekannt, wer gewonnen hat.

Was ist das für ein Stück?

„Grottenschlechtes (Post-) Migrantenstadl.“ (Berliner Zeitung)

„Ein sehr lustiger Abend.“ (RBB)

Unruhe im Oberrang findet: „Das Ballhaus Naunynstraße bleibt sich treu“. Und weiter: „Die maßlose Übertreibung mit Clownskostüm und hysterischem Geschrei, der Spaß an vulgären Nahostkonflikt-Witzen gipfelt in einer Kunstblutorgie. Eimerweise klatscht das Blut gegen eine Glaswand, hinter der sich der vermeintliche Kreissaal verbirgt – eine performative Mauerschau im Splatter-Stil, wenn man so will. Das Publikum prustet und juchzt, abwechselnd. Es ließe sich symptomatisch deuten, dass ganz unterschiedlich gelacht wird, mal vorsichtig, mal überdreht, mal unterdrückt.“

Die ausführliche Besprechung des Hits der laufenden Ballhaus-Spielzeit findet sich hier.

Foto: Ute Langkafer / Maifoto

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Blutiger Schwank statt Rechtfertigungstheater – „Vorhaut“ im Ballhaus Naunynstraße

Das Ballhaus Naunynstraße geht mit Vorhaut so boulevardesk in die Offensive wie lange nicht mehr: Der Angriff gilt der Mehrheitsgesellschaft und den Debatten, die sie produziert und in denen sie das Wort führen will. Der Debatte, die 2012 in Deutschland um ein Verbot religiöser Beschneidungen von minderjährigen Jungen entfacht wurde und dabei von Anfang an eine Steilvorlage für antimuslimisches und antisemitisches Ressentiment bot, wird sich in Vorhaut unter brüllendem Lachen verweigert. Unter der Regie von Miraz Bezar wird stattdessen die deutsche Geburtsstation mit besoffenem Personal zur Kulisse für ein kunstblutiges Kalauerfest. Weiterlesen