Artaud erinnert sich und träumt schlecht: „artaud.research“ / INVASOR im Ackerstadtpalast

Hier ist die Basis. Wer den Hinterhof des im vorvergangenen Jahr gerade noch glücklich vor der Räumung geretteten „Schokoladen“ in der Ackerstraße betritt und Kurs auf eine Baracke mit dem Schild „Ackerstadtpalast“ nimmt, ahnt, dass hier vieles ganz weit weg ist: Die rotgepolsterte Theaterabendwärme der Berliner Renommeebetriebe sowieso, aber allemal auch manch großzügig subventionsbedachte Eisbergspitze der freien Szene, deren durchgestylte Höchstprofessionalität sich hinter kaum einer Stadttheaterbühne verstecken müsste. „Ist ja wie nach der Wende“, murmelt denn auch verlässlich (und hörbar begeistert) jemand beim Blick auf den sagenhaft zugemüllten Hof, der im Schein rotgelber Lichterketten daliegt wie ein müder Ausflugsdampfer aus dem ideologischen Vorgestern. Weiterlesen

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