Zwischen dem besinnlichen Fest und der großen Party -> 6 Theatertipps!

Die letzten Geschenke werden einpackt, die Silvesterpläne gegeneinander abgewogen, der Glühwein warm und der Sekt kalt gestellt. Während die einen die Jahres To-Do Liste noch schell akribisch abarbeiten, sind die anderen schon im Entspannungsmodus. Die Zeit zwischen dem besinnlichen Fest und der großen Party scheint ihre ganz besondere Dynamik zu haben. Aber wie sieht es denn damit in der freien Szene aus?!

Zugegeben, viele Theater legen eine Pause ein und halten ihre Türen geschlossen. (Es sei ihnen gegönnt!) Doch es wäre nicht Berlin, wenn sich nicht trotzdem Theaterprogramm für die kommenden Tage finden lassen würde. Hier also ein paar Tipps!

Wer den Stress zuhause umgehen möchte, einen Zeitpuffer bis zur Bescherung hat oder einfach gerne unter Leuten wäre, ist am 24. im Ballhaus Ost bestens aufgehoben. Denn das Krippenspiel „Wie man Wärme teilen kann“ lockt mit einem Abend der Freunde und Besinnlichkeit. „Alles bleibt beim Alten, es wird ganz wunderbar.“

Wie war das noch gleich 2016? Allen, die ihre persönlichen Höhen und Tiefen in diesem Jahr nicht im Stillen für sich Revue passieren lassen möchten, bietet der Heimathafen Neukölln vom 26. – 31. eine einmalige Gelegenheit: Die Gorillas greifen eure Erlebnisse auf und machen sie zum Thema ihrer Impro-Show. Lasst eure Highlights auf der Bühne vorbeiziehen und schmiedet Pläne und Vorsätze fürs neue Jahr.

Auch im Ballhaus Naunynstraße gibt es vom 27. – 30. Programm. İdil Üner will mit Klischees brechen und fragt türkische Männer: Wann ist denn nun ein Mann ein Mann? In „Süpermänner“ kommen jene selbst zu Wort und finden Antworten, die nicht auf der Hand liegen.

Vom 28.-30. verwandelt sich der Theaterdiscounter in das begehbare Bilderbuch „I in wonderland“. Zusammen mit ihrer Gruppe post theater kombiniert die Medienkünstlerin Hiroko Tanahashi Theater, Trickfilm und Installation und kreiert eine Fantasiewelt voller Abenteuer. Animierte Trickfilmfiguren treffen auf Zwitterwesen zwischen Mensch und Tier.

Wer in den letzten Tagen des Jahres noch eine „neue“ Location ausprobieren möchte, könnte mit dem Garn-Theater eine finden. Das kleine Einmanntheater in Kreuzberg setzt für den 29. und 30. „Der Bau“ von Kafka auf den Spielplan. Gespielt und inszeniert wie immer von Adolfo Assor.

Am 29. und 30. wird im Radialsystem V die Tanzperformance „Silent Confrontation“ von laborgras uraufgeführt. Das Kollektiv erforscht Gemälde und Kompositionen der Renaissancezeit und übersetzt jene choreografisch in die heutige Zeit. Auch spannend: am 31. gibt’s dort Partyyy!

Kommt alle gut durch die Weihnachtszeit und ins neue Jahr, wir lesen uns 2017!

 

 

 

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